So, die Zeit ist fast um. Heute Nacht geht's los über Miami und New York wieder nach Hamburg. Eine ewig lange Rückreise, Montag (6.4.) Morgen sind wir wieder da.
Bilder von Bogotá und so zeigen wir Euch dann so...
Hasta pronto y un feliz fin de semana!
Freitag, 3. April 2009
Villa de Leyva 28. - 29.03.
Leider war das Wetter extrem schlecht, immer wenn wir in der "Innenstadt" waren, hat es in Strömen geregnet, so dass man draußen praktisch nichts machen konnte.
Morgens war das Wetter dann zumindest für ein paar Stunden gut, so dass wir zu einem
Nachdem auch der dritte Versuch, den Ort im Trockenen zu besuchen gescheitert war, sind wir über Tunja wieder zurück gefahren. War auf jeden Fall lustig und schön, die Leute zu sehen und außerdem das erste Mal in der ganzen Zeit hier, dass wir Pech mit dem Wetter hatten.
San Agustín 20.- 24.03.
Am nächsten Tag ging's weiter in Richtung Pitalito, einer kleinen Stadt in der unser Hotel war.
In Pitalito ging gar nix. Tagsüber war schon nichts zu finden, was man hätte machen können und abends haben wir verzweifelt versucht, eine Bar zu finden, die andere Getränke als Bier verkauft. Nachdem wir durch die halbe Stadt gelaufen sind, haben wir dann zu unserer Freude eine "Cocktailbar" gefunden, zumindest nannte sie sich so. Daran, dass nach der Bestellung in vielen kleinen Restaurants und Bars erstmal jemand losrennt und das Bestellte einkauft, haben wir uns schon gewöhnt. Dass man aber bei Cuba Libre und einem anderen Cocktail, der nur aus drei Zutaten bestand, so viel falsch machen kann, hätten wir nicht gedacht. Ich kann mich nicht erinnern, in meinem Leben jemals einen Cocktail weggekippt zu haben, aber das ging echt mal gar nicht...der Cuba Libre kam übrigens auch aus dem Shaker! ;-)
Die gesamte Gegend ist total schön, wieder was komplett anderes und wir haben auf dem Rückweg sogar einen Berg mit Schnee (in entsprechender Entfernung gesehen).
Ansonsten ist es dort ländlicher als weiter im Norden und der Mitte des Landes. Bis vor sieben Jahren hatte dort die Guerilla viel Macht und viele Leute mussten Schutzgeld bezahlen. Heute hat das Militär fast alles unter Kontrolle, die Gegend um die Grenze zu Ecuador ist allerdings immer noch nicht ganz sicher. (Waren davon aber noch 400km oder 8 Stunden Berg-Auto-Fahrt davon entfernt.) Was sich in diesen sieben Jahren geändert hat, ist schon krass, besonders wenn man halt da ist und die Leute erzählen, wo man früher überall nicht hin konnte (auch als Kolumbianer) und was alles passiert ist.
Fast hätte Baschi sich noch einen Hut gekauft, aber der Transport wäre doch eher schwer geworden und im Flugzeug aufsetzten hätte auch nicht gepasst...
Unten: Tabaktransport im LKW und ein Verkäufer, der wahrscheinlich um sein Geld geprellt wurde und daher verzweifelt versucht, den Bus noch zu erreichen. Vielleicht zeigt er aber auch nur großes Engagement beim Verkauf... ;-)
Abonnieren
Posts (Atom)